MSV 1 scheitert Auswärts in Niendorf an der starker SG Torhüterin

SG Niendorf / Wandsetal 1. - MSV 1 27 : 18

Am Samstag, den 09.02.2019, waren die Moorreger SV 1. Damen bei der SG Niendorf / Wandsetal zu Gast. Beide Teams trennten nicht viele Plätze in der Tabelle, jedoch war ein großer Punkteunterschied zu erkennen. Die Liga schien sich in zwei Gruppen aufzuteilen: Die ersten vier Mannschaften spielten die vorderen Plätze unter sich aus, während unter den restlichen Teams jedes jedes schlagen konnte.

Nun spielte also ein Team aus der unteren Region gegen eines aus der oberen. Buhse machte deutlich, dass der MSV der klare Außenseiter sei, aber sein Team wie immer alles geben werde. Wenn eine Überraschung möglich sei, würde man zugreifen. Die seit dem letzten Wochenende angeschlagenen Spielerinnen Brüggemann und Uterhark waren wieder im Kader und hielten der Belastungsprobe stand.

Die ersten Minuten der Partie begannen sehr hektisch und mit wahnsinnig viel Tempo. Es ging immer wieder hin und her. Die SG hatte den besseren Start und ging mit 2:0 in Front. Der MSV spielte sich immer wieder gute Möglichkeiten heraus, aber scheiterte dann an der Torfrau der Gastgeberinnen. In der siebten Minute konnten er zum 2:2 ausgleichen. Bereits nach diesen sieben Minuten hatte der MSV vier Fehlwürfe und drei Tempogegenstoß-Fehlpässe auf seinem Konto.
Das Spiel ging sehr ausgeglichen in die nächsten Minuten. Der Gast konnte noch zum 8:7 verkürzen, bevor Niendorf dann aber wieder das Spiel in die Hand nahm. Immer wieder scheiterten die Gäste an der Torhüterin und im Gegenzug netzte Niendorf ein. In der 26. Minuten führte die Heimmannschaft mit 12:8. In der Time-Out versuchte Buhse seinem Team noch einmal deutlich zu machen, dass es mehr Ruhe vor dem Tor bewahren müsse. So gingen die Moorregerinnen in die letzten Minuten der ersten Hälfte und konnten noch auf 13:10 verkürzen. Der Gastgeber war noch immer in „Schlagdistanz“, trotz der vielen moorreger Fehlwürfe in der ersten Hälfte.

Die Gäste wollten in der zweiten Halbzeit sofort deutlich machen, dass sie sich noch nicht geschlagen geben würden, aber jetzt wurde die Torfrau zum absolut entscheidenden Faktor. Den Torwürfen des MSV fehlte die notwendige Präzession, hinzu kam noch Pech. In den ersten zehn Minuten landeten gleich vier Würfe am Pfosten, die restlichen konnten erneut pariert werden und verfehlten knapp Ihr Ziel. Die SG nutze die Phase zu 100% aus und drehte die Partie völlig zu ihren Gunsten. Buhse nahm nach zwölf Minuten beim Stand von 20:10 die Auszeit. Zwölf torlose Minuten und 14 Fehlversuche in dieser Phase seitens des MSV waren zu viel. Er machte in der Time-Out klar, dass die Partie vielleicht gelaufen sei, sie sich aber nicht aufgeben dürften und bis zum Ende kämpfen müssten. Von da an löste sich die Stimmung wieder und der MSV spielte wieder ordentlich mit. Mandy Brüggemann brach die lange Zeit der Torlosigkeit in der 44. Minute und es entwickelte sich bis zum Schluss wieder eine ausgeglichene Partie. Die SG Niendorf / Wandsetal gewann am Ende mit 27:18 gegen den MSV. Die 14 Minuten nach der Pause und die starke Torhüterin waren die entscheidenden Faktoren für den am Ende doch deutlichen Sieg der SG.

Buhse nach dem Spiel: „Rein spielerisch kann ich meinem Team heute fast keinen Vorwurf machen. Wir haben uns sehr viele gute Chancen herrausgespielt, die wir dann leider zu wenig genutzt haben. Die Torhüterin hatte heute einen sehr guten Tag. Und hatten wir sie überwunden, half ihr auch noch oft der Pfosten. Manchmal hat man solche Tage einfach. Wenn ich mir aber unsere 18 Tore plus die 38 Fehlversuche anschaue, haben wir uns in 60 Minuten 56 Torabschlüsse erarbeitet. Das ist ein sehr hoher Wert und im Normalfall nutzen wir davon mehr Möglichkeiten. Heute sollte es wohl einfach nicht sein, das akzeptieren wir. Die SG hat dann im Gegenzug ihre Möglichkeiten gut ausgenutzt. Die schlechte Anfangsphase der zweiten Halbzeit hat uns leider das Genick gebrochen. Wir fahren dennoch mit einem positiven Gefühl nach Hause, denn heute wäre vielleicht sogar etwas möglich gewesen gegen den derzeitigen Tabellendritten. Das hätten wir vor der Saison nicht erwartet. Ich habe lieber heute Schwäche und Pech im Abschluss, als nächste Woche, wenn wir unbedingt zwei Punkte einfahren wollen. Da geht es wieder gegen einen direkten Konkurrenten.“

Am kommenden Sonntag, den 17.02.2019, um 15:00 Uhr haben die 1. Damen die nächste wichtige Partie vor der Brust. Dann ist der Tabellensechste, der Ahrensburger TSV, zu Gast. Beide Teams trennen nicht nur zwei Plätze, sondern auch lediglich zwei Punkte in der Tabelle. Direkt im Anschluss um 17 Uhr treffen die 2. Damen auf die SG HSV / Hamm 02 2.

Es spielten: Janina Schacht (Tor), Dörthe Schröder, Manuela Weber, Alexandra Romahn (1), Bente Uterhark (1), Mandy Brüggemann (7/3), Kim Gehrke (1), Jeannine Thomsen, Gina Weinberg (3), Alina Djureluk (1), Ronja Popko (2/1), Celina Thomsen (2) und Jasmin Ossenbrüggen
In Klammern Tore / davon 7m

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von Andree Buhse am 11.02.2019 um 18:17 Uhr
zuletzt editiert von Andree Buhse am 13.02.2019 um 12:12 Uhr

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