Moorreger Damen bleiben zu Hause weiter ungeschlagen – 9. Sieg im 9. Spiel

MSV 1 - HSG Pinnau 1 31 : 21

Am 12.02.2017 hatten die 1. Damen des Moorreger SV die HSG Pinnau zu Gast. Der Aufsteiger steht beachtlich im Mittelfeld in dieser Saison in der Tabelle da und Buhse ist sich sicher, dass Sie noch einige Siege einfahren können. Das die Trainer sich ausgesprochen gut verstehen und die Teams schon im Hinspiel sehr fair miteinander umgegangen sind machte die Stimmung von Anfang an positiv aber natürlich geht es für beide Teams um 2 Punkte.

Die den deutlichen besseren Start hatte der MSV. Sie konnten schnell mit 6 zu 2 (12. Minuten) in Führung gehen. Diese Führung hätte schon deutlich höher ausfallen müssen, es scheiterte immer wieder am letzten Pass oder man wurde kurz vorm Tor noch entscheidend gestört. Nach einer Time-Out von Pinnau wurde das Spiel offener und die Gäste konnten den Rückstand auf 8 zu 7 in der 17. Minute verkürzen. Das war das Alarmzeichen was der Moorreger SV gebraucht hatte, Sie machten jetzt deutlich warum Sie in der Tabelle ganz vorne stehen und spielten schnell und konsequent Ihre Tempogegenstöße aus. So gingen die Gastgeberinnen mit einer 18 zu 9 Führung in die Pause.

Buhse lobte sein Team in der Pause für die letzten 13 Minuten machte aber natürlich deutlich das man konzentriert bis zum Schluss bleiben muss um nicht wieder die Gefahr zu laufen eine hohe Führung zu verspielen.

Der MSV kam wieder besser aus der Kabine und konnte den Vorsprung weiter ausbauen. So war die Partie in der 42. Minute beim Stand von 25 zu 12 schon so gut wie entschieden aber der MSV musste es erneut wieder ein wenig spannend machen. Immer wieder schlichen sich jetzt einfache Fehler im Aufbau ein und vor allem Fehlpässe die Pinnau häufig zum Tempogegenstoß nutzen konnte. Buhse nahm eine Time Out, stellte das Team um und machte seinem Team klar das man jetzt wieder Handball spielen müsse. Einfach Pässe, Bewegung ohne Ball forderte er von seinem Team ein. Es minimierten sich die Fehler wieder und man konnte die Partie am Ende souverän zu Ende spielen. Der Moorreger Damen gewinnen gegen die HSG Pinnau mit 31 zu 21 und bleibt im neunten Heimspiel, in der Liga, weiter ungeschlagen. Nur im Pokal, gegen HH-Nord aus der HH-Liga, musste man sich in dieser Saison bislang geschlagen geben. Das nächste Liga-Heimspiel (26.03.) in Moorrege wird dann ein echtes Spitzenspiel. Der MSV hat dann den Nachbarn TSV Uetersen zu Gast. Zwischen diesen beiden Teams entscheidet sich wohl die Meisterschaft da der Rellinger TV am Wochenende wieder überraschend Punkte liegen gelassen hat und sich somit aus dem Titel-Rennen erstmal verabschiedet. Was will das Handball-Herz mehr? Ein echtes Derby zwischen Moorrege und Uetersen und dann auch noch Platz 1 gegen 2. Mehr Spannung kann es dieser Saison nicht mehr geben! Schon im Hinspiel war die Halle absolut voll und das wird unter den Voraussetzungen sicher nicht weniger werden.

Buhse nach dem Spiel: „Wir waren vor allem in der ersten Halbzeit sehr dominant. Die letzte Viertelstunde hat im Grunde den Grundstein zum Sieg gelegt. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann ein wenig lockerer angehen lassen was Pinnau aber nicht konsequent ausnutzen konnte. Daher ist das Ergebnis trotzdem recht deutlich obwohl wir viele Bälle leichtfertig hergeschenkt haben. Bislang erarbeiten wir uns immer einen Puffer damit wir uns so einen Hänger leisten können aber darauf sollte man sich nicht immer so verlassen. Alle Außenstehende reden schon vom Derby aber wir konzentrieren und erstmal auf das nächste Spiel gegen Esingen und haben dann erstmal Pause bevor wir das nächste schwere Spiel in Altona bestreiten müssen. Erstmal müssen wir unsere Hausaufgaben machen bevor wir so weit in die Zukunft blicken, das Spiel steigt erst in 4 Wochen!“

Das nächste Spiel für die 1. Damen ist wieder ein Auswärtsspiel. Man ist am 19.02.2017 um 18:30 Uhr zu Gast in Esingen. Nach diesem durchaus schweren Auswärtsspiel hat der MSV drei Wochen spielfrei und kann sich auf den Liga-Endspurt vorbereiten.

Es spielten: Janina Schacht (Tor), Vanesa Gonzales Morales, Yolanda Glissmann (6), Dörthe Schröder (9), Manuela Weber (7/1), Bente Uterhark (2), Ann-Katrin Beckmann (5), Gina Weinberg, Celina Thomsen (1), Alina Djureluk und Jasmin Ossenbrüggen (2)
In Klammern Tore / davon 7m

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von Andree Buhse am 13.02.2017 um 15:37 Uhr
zuletzt editiert von Andree Buhse am 14.02.2017 um 11:33 Uhr

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