2. Damen des Moorreger SV startet mit knapper Niederlage in die Landesliga Saison

SG Altona 2. - MSV 2 26 : 25

Am 09.09.2018 war es endlich soweit: Nach drei Monaten Vorbereitung startete die Landesliga-Saison für die 2. Damen des MSV. Nach drei Aufstiegen in Folge war den Verantwortlichen klar, dass es in dieser Saison deutlich schwerer werden würde. Zwei freudige Mitteilungen gab es bereits vor der Partie: Alina Djureluk stand das erste Mal nach Ihrem Kreuzbandriss wieder auf dem Spielfeld und auch Neuzugang Stefanie Okun konnte nach Ihrer Knieverletzung im April erstmals das Trikot des MSV in einem Pflichtspiel überstreifen. Beide würden aber noch etwas Zeit benötigen, betonte Buhse vor dem Spiel. Da einige Spielerinnen sich im Urlaub befanden, war die Personaldichte nicht besonders hoch, weshalb einige U21-Spielerinnen sowohl bei der 2. Damen als auch später in Ellerbek bei der 1. Damen mitspielten.

Die Gäste aus Moorrege starteten denkbar schlecht in die Partie. In der Deckung waren sie häufig einen Schritt zu spät draußen und vorne zu überhastet bzw. machten zu unplatzierte Torabschlüsse. So stand es nach fünf Minuten 3:0 für die SG Altona. Ronja Popko konnte in der 6. Minute das erste MSV Tor der Saison erzielen, die Abstimmungsschwierigkeiten in der Deckung blieben. Nach einem 5:2 in der achten Minute, kam der MSV in der 16. Spielminute durch den Neuzugang Mandy Brüggemann zum 6:6 Ausgleich. Im Angriff lief der Ball jetzt besser und die Torabschlüsse kamen präziser. In der Abwehr bekam der MSV die Rückraummspielerin aus Altona jedoch weiterhin nicht richtig in den Griff. So ging man mit einem 2 Tore Rückstand (13:11) in die Pause.

In der Kabine machte Buhse seinen Spielerinnen klar, was nun in der zweiten Halbzeit gefordert sei: mehr Bewegung ohne Ball und mehr eins-gegen-eins-Situationen, um die Deckung der SG so in die Defensive zu drängen.

Der zweite Durchgang begann sehr ausgeglichen. Beim Stand von 15:13 in der 36. Minute konnte der MSV die Oberhand gewinnen. Vor allem Nancy Buttler konnte in dieser Phase mit drei Toren in Folge von rechtsaußen glänzen. Durch einen 5:0-Lauf drehte Moorrege die Partie und führte in der 41. Spielminute mit 15:18. Aber die Phase hielt nicht lange an und die Fehler in der Deckung häuften sich. Altona kam zurück in die Partie, glich in der 45. Minute zum 19:19 aus und konnte dann in der 48. Minute wieder einen 2 Tore Vorsprung herausspielen (22:20). Beide Mannschaften schenkten sich nichts. So konnte Moorrege die Partie erneut noch einmal drehen und hatte den Spielausgang plötzlich in eigener Hand. Alexandra Romahn erzielte im Tempogegenstoß das 22:23 und wurde dabei so sehr bedrängt, dass die Schiedsrichter eine 2-Minuten-Strafe gegen die SG aussprachen. Ein Vorteil, der sich nicht auszahlen sollte. In Überzahl bekam man sofort den Ausgleich und im Angriff konnte man sich keine gute Torchance erspielen. Die SG ging in der 57. Minuten mit 25:24 in Führung und der MSV rannte sich in der Deckung immer wieder fest. Kurz vor Schluss erhöhte der Gastgeber noch auf 26:24 und Victoria Dreyer erzielte 15 Sekunden vor Schluss den Anschlusstreffer. Eine packende zwei Halbzeit geht somit mit einer Niederlage zu Ende und die SG Altona fährt mit einem 26:25 die zwei Punkte ein. Der MSV zeigte in der zweiten Halbzeit Moral und konnte die Partie mehrfach zu seinen Gunsten drehen, blieb am Ende jedoch erfolgslos.

Buhse nach dem Spiel: „Wir haben in der Deckung leider nicht immer gut ausgesehen und uns daher viele Tore aus dem Rückraum eingefangen. Im Angriff waren wir oft nicht druckvoll genug und haben die Räume in der Tiefe nicht angegriffen. Mitte der zweiten Halbzeit haben wir es dann besser gemacht und bei drei Toren Führung eigentlich die Partie in eigener Hand, konnten leider die gute Phase nicht ausnutzen und die Oberhand behalten. Das sind leider in der Summe zu viele Punkte, die es schwer machen ein Spiel zu gewinnen. Vielleicht wäre eine Punkteteilung gerechter gewesen. Zum Schluss hatten wir genug Chancen, waren dann aber nicht ruhig genug, um uns eine gute Tormöglichkeit zu erspielen. Ich bin froh darüber, dass unsere Verletzten Spielpraxis sammeln konnten, denn diese werden im Laufe der Saison noch sehr wichtig für uns sein. Vor allem die Doppelbelastung einiger Spielerinnen ist auf Dauer gefährlich.“

Die Moorreger Damen haben bereits am nächsten Wochenende bei ihrem ersten Heimspiel die Möglichkeit, diese Niederlage vergessen zu machen. Zu Gast ist am Sonntag den 16.09.2018 um 15:00 Uhr die HSG Pinnau 1, die ihr Auftaktspiel ähnlich knapp (23:24) verlor.

Es spielten: Jasmin Böhme (Tor), Nancy Buttler (4), Lisa Neuenburg, Alexandra Romahn (1), Jana Schablinski (1), Mandy Brüggemann (9/3), Jeannine Thomsen (1), Victoria Dreyer (3), Mareike Otto, Alina Djureluk, Ronja Popko (4/1), Celina Thomsen (1) und Stefanie Okun (1)
In Klammern Tore / davon 7m

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von Andree Buhse am 11.09.2018 um 12:27 Uhr
zuletzt editiert von Andree Buhse am 11.09.2018 um 15:55 Uhr

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