Schwache 12 Minuten in der 2. Halbzeit besiegelt Niederlage in Ahrensburg

Ahrensburger TSV 1 - MSV 1 29 : 21

Am 25.02.2018 waren die Moorreger Damen beim Ahrensburger TSV zu Gast. Der MSV konnte in der Hinrunde mit einem Heimsieg auf sich Aufmerksam machen und wollte Ihren negativen Trend heute beenden. Der ATSV wollte aber ebenfalls Ihre letzten Niederlagen vergessen machen und gegen den MSV die Wende einläuten. In der Kreissportanlage herrschten eisige Temperaturen die es für beide Seiten sehr schwermachen sollte aber dieses Manko gilt ja für beide Teams aber dennoch muss man da schon die Gesundheit der Spielerinnen in den Vordergrund stellen.

Die Gastgeberinnen starteten besser in die Partie und konnten nach 7 Minuten mit 4:1 in Führung gehen. Der MSV wirkte nervös und unsicher im Aufbau und verlor den ein oder anderen Ball im Positionsspiel. Dies sollte sich aber nach kurzer Zeit legen und kamen in der 13. Minuten auf 5:4 wieder heran. Es entwickelte sich nun ein sehr offenes Spiel mit guten Aktionen auf beiden Seiten. In der 27. Minute erzielte der MSV den 11:10 Anschlusstreffer und hatte 30 Sekunden vor Schluss die Möglichkeit mit einem Remi in die Pause zu gehen. Wieder schlich sich ein Fehler ein und der ATSV konnte dies zum 12:10 ausnutzen.

Buhse war in der Pause über die Kopflosigkeit in den letzten Sekunden sehr verärgert und versuchte seinen Spielerinnen mehr Cleverness für die 2. Halbzeit mitzugeben.

Die Mannschaften kamen aus der warmen Kabine und die Moorreger Damen erstarrten in der kalten Luft der Halle obwohl die Chance für den MSV zum Greifen nah war. Nach 1:42 in der zweiten Halbzeit war der MSV in Überzahl und damit die Chance die Partie zu drehen. 2 schnelle Fehler im Angriff führte dazu das der ATSV 2 Tore in Unterzahl erzielten. Buhse nahm nach 3:11 sofort seine Time Out um seinen Spielerinnen zu verdeutlichen das man jetzt konzentriert arbeiten muss. Er ordnete das Team neu und schickte Sie wieder ins Rennen. Ohne Erfolg. Nächster Angriff, nächster Fehler und nächstes Tor in Unterzahl für das Heimteam. 15:10 35. Minute. Nach zwei weiteren Treffern von Ahrensburg konnte man in der 38. Minute das erste Tor in der zweiten Halbzeit erzielen fing sich aber dann Tor Nr. 18-21. In der 42. Minuten, nach einem 9:1 Lauf, war die Partie entschieden. Zwar kam der MSV in den letzten Minuten noch zu der ein oder anderen guten Möglichkeit aber dennoch war der Sieg für den Ahrensburger TSV in keinsterweise mehr gefährdet. Der Moorreger SV verliert mit 29:21 in Ahrensburg und rutscht durch den Sieg der HG Norderstedt auf den 11. Tabellenplatz ab.

Buhse nach dem Spiel: „Bis zur Pause war ich sehr zufrieden mit meinem Team. Wir haben zwar auch hier ein paar zu leichte Fehler gemacht aber wir waren dran. Wir haben das Spiel in der Anfangsphase der 2. Halbzeit weggeworfen und das wieder in Überzahl was wir mit 0:3 verlieren und dann mit 6 Toren zurückliegen. Dann war die Körpersprache eine ganz andere und wir der Rückstand wurde zu schnell zu groß. Am Ende haben wir uns dann wieder ein wenig zurück gekämpft aber wir können uns solche Unkonzentriertheiten nicht mehr erlauben. Bis wir wieder bei Sinnen sind ist das Spiel bereits verloren. Wir haben zwar am Ende verdient verloren aber ich glaube das wir 40 Minuten lang nicht unbedingt die klar schlechte Mannschaft waren. Durch unsere Unaufmerksamkeit verlieren wir am Ende wieder wahnsinnig deutlich. Das ist sehr schade.“

Bereits in der nächsten Woche findet das erste sehr wichtige Spiel für den MSV statt. Am 04.03. um 17:00 Uhr hat man die SG Altona zu Gast in Moorrege. Beide Teams haben bislang 10 Punkte in der Saison geholt und stehen auf dem 11. Tabellenplatz. Durch einen sehr deutlichen Erfolg der SGA (20:33) im Hinspiel hat der MSV jede Menge wiedergutzumachen. Es wird mit Sicherheit ein sehr spannendes Spiel werden den beide Teams kämpfen um den Klassenerhalt.

Es spielten: Janina Schacht (Tor), Dörthe Schröder (3), Alexandra Romahn (2), Bente Uterhark (2), Jana Schablinski (1), Janine Beckmann (2), Kim Gehrke (8/5), Dominique-Katrin Lorenz, Ronja Popko (2/1), Celina Thomsen und Jasmin Ossenbrüggen (1)
In Klammern Tore / davon 7m

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von Andree Buhse am 27.02.2018 um 19:42 Uhr

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