MSV 2 enttäuscht gegen den Elmshorner HT, aber sichert sich, trotz Niederlage, den Klassenerhalt

MSV 2 - Elmshorner HT 1. 20 : 23

Am Samstag, den 09.03.2019, hatten die 2. Damen des MSV den Elmshorner HT zu Gast. Die Gäste standen auf dem 11. Tabellenplatz und hatten mit einem Auswärtserfolg die Chance, sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Der MSV hingegen war im Jahr 2019 noch ungeschlagen und stand mit 16 Punkte auf einem sicheren 8. Tabellenplatz. Mit einem Sieg gegen den EHT wäre der rechnerische Klassenerhalt perfekt für den MSV. Die Vorzeichen standen allerdings nicht gut, einige Spielerinnen konnten unter Woche nicht trainieren. Mit Alina Djureluk musste die nächste am Mittwoch ihr vorzeitiges Saisonaus bekanntgeben. Genau wie Gonzales Morales hat auch sie Knieprobleme. So hat Buhse nur noch eine nominelle Kreisläuferin im Kader, die aber auch mehrere Wochen verletzt ausfiel und noch nicht wieder fit ist.

Das MSV tat sich von der ersten Minute an schwer. Es dauerte bis zur 6. Minuten, bis Stefanie Okun das erste Tor für den MSV zum 1:2 erzielen konnte. Dann konnten er die Partie offener gestalten, doch es fehlte die Präzession im Abschluss. Trotz viele Fehler und zahlreichen Fehlwürfe gingen die Moorregerinnen in der 24. Minute mit 8:7 in Front. Doch immer wieder gab es zwischen den Spielerinnen Abspracheprobleme und somit hielten sie den EHT im Spiel. Dieser drehte die Partie bis zur Pause wieder und ging mit einer 9:10-Führung in die Kabine.

Die Moorregerinnen kamen zwar nach 55 Sekunden wieder zum Ausgleich, verloren dann aber die Partie ein wenig aus den Händen. Sie scheiterten immer wieder an der Torfrau des EHT und machten in der Deckung die Lücken zu groß. Elmshorn nutzte die Phase aus und konnten den Vorsprung auf vier Tore in der 43. Minute (12:16) und auf sieben Tore in der 51. Minuten erhöhen (14:21). Die Partie schien schon jetzt entschieden, da der MSV keinerlei Aufbäumen mehr zeigte. Erst neun Minuten vor Schluss, als es jedem auf dem Feld klar war, dass die Partie entschieden war, konnte der MSV noch Akzente setzen. Buhse machte seinen Damen klar, dass man trotz drohender Niederlage noch ein Minimalziel verfolge. Das Hinspiel gewann der MSV mit 9:16, diesen direkten Vergleich wollte der MSV wahren, also galt es den Schaden so gering zu halten und sich zumindest noch den direkten Vergleich zu sichern. Der MSV konnte den Rückstand bis zum Schluss noch auf drei Tore verkürzen und verlor am Ende mit 20:23. Sollten der MSV und der EHT am Ende der Saison punktgleich in der Tabelle sein, hätte der MSV den direkten Vergleich inne und würde dann vor den Elmshorner Damen landen.

Am Sonntag verlor der HSV beim bereits abgestiegenen TV Fischbeck mit 27:23 und somit war dann für den MSV klar, dass der rechnerische Klassenerhalt damit gesichert ist. Da auch hier der direkte Vergleich zwischen dem HSV und MSV auf Seiten des MSV liegt. Der Moorreger SV tut aber gut daran, sich jetzt nicht zurück zu lehnen, denn dieser sichere 10. Platz ist noch kein 100% sicherer Klassenerhalt, da man immer die oberen Ligen berücksichtigen muss. Bereits im letzten Jahr mussten die 1. Damen diese Erfahrung machen, als es bis zum letzten Spieltag der Oberliga dauerte, bis klar war, ob Hamburger Vereine absteigen oder nicht. Vier Spiele hat der MSV noch Zeit, sein Punktekonto zu verbessern, um so ganz sicher in der Liga bleiben zu können.

Buhse nach dem Spiel: „Wir hatten uns heute sehr viel vorgenommen, aber wir sind nicht richtig in die Partie gekommen. Natürlich ist es enttäuschend, wenn man das Duell nicht für sich entscheiden kann, aber dennoch haben wir unser Ziel jetzt erreicht und das ist das Wichtigste. Sollte alles wie erwartet ablaufen, können wir nicht mehr auf einen direkten Abstiegsplatz rutschen, da wir den direkten Vergleich gegen den HSV innehaben und dieser nur noch sechs Punkte einsammeln kann. Somit ist uns der 10. Platz sicher, alles andere, was jetzt „on Top“ kommt, ist ein Bonus. Nach einem Aufstieg die Liga zu halten, ist immer das Schwierigste und das sollte uns nun gelungen sein, darauf sind wir sehr stolz. In den nächsten Spielen können wir ohne Druck aufspielen, sowohl gegen Uetersen als auch gegen Niendorf sind wir der klare Außenseiter, aber diese Rolle gefällt uns eigentlich. Dass wir jetzt zum Schluss der Saison so viel Verletzungspech haben, ist natürlich ärgerlich, aber dann müssen ein paar aus den U21-Reihen doppelt ran, um das zu kompensieren.“

Am Sonntag treffen die 2. Damen auf den derzeitigen Tabellenführer, den TSV Uetersen. Anwurf im „kleinen“ Derby ist am 17.03.2019 um 18 Uhr in der Seminarstraße in Uetersen. Vorher treffen die 1. Damen des MSV um 15 Uhr zu Hause am Himmelsbarg auf den Tabellendritten der HH-Liga, die SG Altona 1.

Es spielten: Jasmin Böhme (Tor), Nancy Buttler (1), Lisa Neuenburg (1), Alexandra Romahn, Jana Schablinski (1), Mandy Brüggemann (1), Jeannine Thomsen (1), Mareike Otto (1), Gina Weinberg (2), Ronja Popko (7/1), Sandra Schneider (1), Stefanie Okun (1) und Dominique-Katrin Lorenz (3/2)
In Klammern Tore / davon 7m

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von Andree Buhse am 11.03.2019 um 17:17 Uhr
zuletzt editiert von Andree Buhse am 12.03.2019 um 08:53 Uhr

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